Gustav-Stresemann-Gymnasium Bad Wildungen

Name der Spielleitung: Matthias Pflüger 

Name der Schule: Gustav-Stresemann-Gymnasium Bad Wildungen

Kursart: WPU, Jahrgangsstufe 9, 16 SUS

„I can’t breathe“

Ist eine Welt ohne Rassismus überhaupt möglich? Gibt es systemischen bzw. strukturellen Rassismus auch in Deutschland? Mit diesen Fragen setzt sich der WPU-Kurs „Tanz und Theater“ der Jahrgangstufe 9 des Gustav-Stresemann-Gymnasiums in ihrer Produktion auseinander. 

In ihrem gesellschaftskritischen Theaterstück „I can´t breathe“, geht es um eine Welt voller Rassismus, die einem Mädchen schon im jungen Alter Hass und Neid vermittelt. Der tragische Todesfall ihres Vaters führt dazu, dass sie endlich bereit ist, für Gerechtigkeit zu kämpfen.

Vorrangig geht es den Schüler*innen darum, auf strukturellem Rassismus aufmerksam zu machen. Dafür nehmen sie Bezug auf das Schicksaal von George Floyd, lassen aber auch ihre ihre eigenen Erfahrungen einfließen, um einen Lebensweltbezug zu ermöglichen. 

Das überwiegende Genre der Produktion ist das Tanztheater, aber auch Videoinstallationen und Performances kommen zum Einsatz, wodurch das Stück besonders ästhetisch erfahrbar wird. 

Die Produktion trägt unter anderem auch dazu bei, das Profil „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am Stresemann-Gymnasium zu stärken und mit Leben zu füllen.

„Black Lives Matter“ in Gedenken an George Floyd.

Das sagt die Jury:

Der WPU-Kurs 9 des Gustav-Stresemann-Gymnasiums zeigt hautnah die Konsequenzen von Rassismus für die einzelnen Menschen und gleichzeitig eine Vision von gleichwertigem und geleichberechtigtem Miteinander.

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